Blue Community Berlin

wasser ist wichtig

Einladung zu einem Treffen zur Vorbereitung der Übergabe der Urkunde zu Blue Community durch Maude Barlow

Di., 4.September, 19 Uhr

Im Haus der Land- und Ernährungswirtschaft, Claire-Waldorff-Str.7, 10117 Berlin ,                                               

Raum B2 oder B3 (wird ausgeschildert).

  Am 22.10.18 wird Maude Barlow nach Berlin kommen und offiziell die Urkunde für Blue Community Berlin übergeben. Auf meine letzte Mail, in der ich das schon angekündigt habe, kamen mehrere Vorschläge, wie wir, die Initiativen von unten, die das Projekt einmal  mit angestoßen haben,das feiern können. Im Anhang findet ihr jetzt verschiedene Ideen und auch wenn noch nicht der ultimative Vorschlag darunter ist, so regen sie alle zum Weiterdenken an.

Ich halte es für wichtig, dass wir uns treffen, um gemeinsam  einen Vorschlag zu erarbeiten, den wir dem Senat vorschlagen können. Wichtig scheint mir, dass der Besuch zum Anlass genommen wird, um der Berliner Bevölkerung bekannt zu machen, dass wir Blue Community geworden sind. Viele haben das noch nicht mitbekommen, aber damit das Projekt nicht nur ein Label auf dem Papier bleibt, ist es wichtig, dass es bekannt und auf vielen verschiedenen Ebenen umgesetzt wird.

Offizieill ist Blue Community nach dem Beschluss im Abgeordeneten jetzt angesiedelt bei den Senatsstellen  für Wirtschaft und  für Umwelt. Auch dort wird geplant und ich hoffe, dass wir davon bei unserem Treffen am 4.September mehr erfahren.

Alle weiteren Vorschläge, die von euch kommen, schicke ich dann nochmal Ende August an alle weiter.

Ich freue mich auf ein kreatives Treffen            Dorothea

Einladung zum Blue Community-Treffen (16.05.2018)

An alle, die jetzt mit anpacken wollen:

Pünktlich zum Weltwassertag am 22.3.8 hat das Abgeordnetenhaus den Beschluss gefasst, dass Berlin Blue Community wird.

Nun ist es auch an uns, die wir am Thema Wasser in der Stadt arbeiten, dass wir unser Versprechen einlösen, dass wir diese Idee mit Inhalten füllen.

Deshalb laden wir zu einem Treffen ein am:

Mi.16.Mai ,  18 – 20.30 , im Haus der Land- und Ernährungswirtschaft (HdLE), Konferenzraum 2

Claire-Waldorff-Str. 7, 10117 Berlin (Wegbeschreibung)

 

Hier einige Punkte, die unserer Meinung nach besprochen werden sollten:

  1. Vorstellungsrunde und Berichte, Stand der Dinge.
  2. Wollen wir ein eigenes Logo für Berlin?
  3. Viele Ideen, z.B.  für Flaschen für den Alltagsgebrauch für alle, speziell auch für Schüler*innen,  Studierende, Tourist*innen….. für Leitungswasser. (Bringen Sie gerne Beispielkaraffen/-flaschen mit)
  4. Wollen wir ein gemeinsames Informationsblatt oder macht jeder ein eigenes? Der Berliner Wassertisch hat erst mal einen Flyer für den ersten Anfang gemacht.
  5. Ideen für eine Veranstaltung mit Maude Barlow zur Übergabe der Urkunde, auf der Blue Community den Berliner*innen breit bekanntgegeben wird. (Die Presse hat ja über den Beschluss leider kaum berichtet.)
  6. Verschiedenes

Wir freuen uns auf alle, die jetzt aktiv werden wollen!

Berlin ist Blue Communtiy

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Berliner Wassertisch, Sprecherteam, 22.03.2018
http://berliner-wassertisch.net

Abgeordnetenhausbeschluss:
Deutsch
Englisch (Press statement)
Spanisch (Comunicado de prensa)
Französisch (Déclaration de presse)

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Berlin wird Blue Community – ein besonderer Weltwassertag

Berlin ist heute durch Beschluss des Abgeordnetenhauses pünktlich zum
Weltwassertag 2018 eine „Blue Community“ geworden.

Das Land Berlin verpflichtet sich damit, das Menschenrecht auf Wasser und
sanitäre Grundversorgung in der Stadt real umzusetzen, also flächendeckend
in der Öffentlichkeit Trinkwasserbrunnen und Toiletten kostenfrei zur
Verfügung zu stellen. Zusätzliche Grundsätze sind der Erhalt der
Wasserversorgung als öffentliches Gut, der Schutz der Berliner Flüsse,
Kanäle und Seen, die Pflege von internationalen Partnerschaften und die
Förderung von Leitungswasser gegenüber Flaschenwasser.
Gerade der letzte Punkt bietet sich u.a. für Projekte in Schulen und
Universitäten an, weshalb der Senat in seinem Beschluss bereits die
Bildungsarbeit im Bereich Wasser besonders hervorhebt. Das reicht von der
Aufklärung über die Qualität unseres Leitungswassers gegenüber vielen
qualitativ weniger geprüften Flaschenwassern über die Vermeidung von
Plastikmüll bis zur Aufklärung über den Wasserfußabdruck, vor allem im
Hinblick auf das Wasser in vielen Lebensmitteln und Waren, die wir aus den
Ländern des Südens importieren.

Damit realisiert die Koalitionsregierung, was auf Anregung des Berliner
Wassertischs vor einem Jahr begann, als die Initiatorin dieses Projekts, die
weltweit bekannte Wasseraktivistin und Trägerin des alternativen
Nobelpreises, Maude Barlow, durch Vermittlung von Dorothea Härlin ins
Berliner Abgeordnetenhaus eingeladen wurde, um einer interessierten
Öffentlichkeit „Blue Communitiy“ vorstellzustellen. Das global gedachte
Projekt wurde vom  Council of Canadians entwickelt, dessen Präsidentin Maude
Barlow ist. Berlin ist nach Bern und Paris die dritte „blaue“ Hauptstadt in
Europa, in Deutschland sind ihr München und Marburg schon zuvorgekommen.

Dazu Johanna Erdmann, Mitbegründerin des Berliner Wassertischs: „Die
Rekommunalisierung der Berliner Wasserbetriebe wurde durch unseren
Volkentscheid „Unser Wasser“  in die Wege geleitet. Wir freuen uns, dass
unsere Anregung, Maude Barlow ins Abgeordnetenhaus einzuladen, zu einem
weiteren Schritt geführt hat, um mit dem Lebenselixier Wasser bewusster,
sozialer und ökologischer in unserer Stadt umzugehen. Es liegt es jetzt vor
allem auch an uns Berlinern und Berlinerinnen, diese Idee mit konkreten
Inhalten zu füllen und diese gemeinsam umzusetzen.“ Ulrike von Wiesenau,
Mitbegründerin des Berliner Wasserrates, begrüßt den Senatsbeschluß: „Wasser
als elementares Lebenselement darf kein Mittel zur Gewinnerzeugung sein, es
muss als Gemeingut geschützt und bewirtschaftet werden. Das Konzept einer
Blue Community zieht nach der Rekommunalisierung der Berliner Wasserbetriebe
zwingend eine Demokratisierung nach sich, um die hohen Anforderungen einer
‚blauen Gemeinschaft‘ zu erfüllen. Der Berliner Wasserrat wird sein dazu
entworfenes Partizipationsmodell in den nächsten Monaten der Politik
vorstellen.“

Unmittelbar nach der Abstimmung treffen die Grüße von Maude Barlow aus
Kanada ein: „Ich fühle mich der Stadt Berlin und ihren vielen Aktiven schon
seit dem Referendum und der folgenden Rekommunalisierung der Berliner
Wasserbetriebe ganz besonderes verbunden. Ich freue mich sehr, dass Ihr
jetzt mit Blue Community einen weiteren Schritt vorwärts in Richtung Wasser
als öffentliches Gut und Anerkennung des Menschenrechts gemacht habt. Wann
feiert ihr das? Ich würde sehr gerne dazu kommen.“ Es gibt seit dem letzten
Jahr einen Kreis von Interessierten, die nur noch auf den Senatsbeschluss
gewartet haben, um jetzt ihre Ideen unter dem neuen Dach der „Blue
Community“ in dieser Stadt umzusetzen.

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Auf ein Wasser nach dem Senatsbeschluss,
trinkt gern ein Frisches aus der Leitung mit uns mit!

Berlin ist Blue Community

 

 

 

 

 

 

 

“Bis zum letzten Tropfen” in der Regenbogenfabrik

Anlässlich der Abstimmung des Berliner Abgeordneten Hauses über den Beitritt der Hauptstadt zur Blue Community findet in der Regenbogenfabrik (Lausitzer Straße 22, 10999 Berlin) am Freitag den 23.03.2018 eine Abendveranstaltung statt. Hauptattraktion ist die Vorführung des Films “Bis zum letzten tropfen” von Yorgos Avgeropoulos ab 19:30 Uhr. Anschließend läd der Berliner Wassertisch zu einer Diskussion beim sich anschließendem Umtrunk ein.

Den Einladungsflyer könnt ihr hier einsehen.

Berlin wird Blue Community

Berlin wird Blue Community! Auf Vorlage des Ausschusses für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz stimmt das Berliner Abgeordnetenhaus an diesem Donnerstag, den 22.03.2018 ab 10h darüber ab, dass Berlin sich zur Blue Community erklärt. Hier ist die offizielle Beschlussvorlage einzusehen (Punkt 26).

Es läuft! Regierungskoalition stellt Antrag!

In Berlin haben die Regierungskoalitionäre den Antrag gestellt, Berlin zur Blue Community zu machen! Aktuell Es liegt der Antrag der Regierungskoailtion in den Ausschüssen und geht dann hoffentlich in einer 2. und 3. Lesung ohne Probleme durch das Abgeordnetenhaus.

Antrag B.C. 18.0565, 28.9.17 (<- klicken)

Der erste Absatz des Antrag hier – weil es so schön ist – in voller Länge:

Das Abgeordnetenhaus wolle beschließen:
Der Senat wird aufgefordert, sich an der Initiative Blue Community, ins Leben gerufen durch den Council of Canadians, zu beteiligen. Das Land Berlin bekennt und verpflichtet sich nachhaltig damit zu folgenden Grundsätzen:
– zur Anerkennung von Wasser und sanitärer Grundversorgung als Menschenrecht,
– zum Erhalt des Wassers als öffentlichem Gut,
– zum Schutz der Qualität des städtischen Trinkwassers sowie der Berliner Flüsse und Seen,
– zur Förderung von Berliner Leitungswasser gegenüber Flaschenwasser,
– zur Pflege von internationalen Partnerschaften, betreffend die obengenannten Ziele.

“a tip: tap e.V.” Stellungnahme

Leitungswasser ist preiswert, verursacht fast keine CO2-Emissionen und kommt ganz ohne Verpackungsmüll aus. Mit dem Trinken von Leitungswasser anstelle von Wasser in Plastikflaschen kann jede Bürgerin und jeder Bürger ganz einfach einen Beitrag zum Klima- und Umweltschutz leisten und unnützes Konsumverhalten stoppen.
Der gemeinnützige Verein a tip: tap e. V. setzt sich daher seit über 5 Jahren in verschiedenen Projekten für die Förderung von Leitungswasser gegenüber Flaschenwasser in Berlin ein (siehe www.atiptap.org). Da dieses Thema auch eines der Grundsätze der Blue Community Bewegung ist, fordert der Verein konkrete Maßnahmen zur Förderung von Leitungswasser gegenüber Flaschenwasser bei der Umsetzung der Initiative “Berlin als Blue Community” von den Regierungsparteien. Finden Sie hier die Stellungnahme des Vereins:


Logo von a tip-tag

Daseinsvorsorge à la Amazon…

Wer bisher noch nicht überzeugt davon war, dass initiativen wie Blue Community absolut sinnvoll – nein, notwendig! – sind, der lese bitte folgenden kurzen Artikel:

www.http://meedia.de/2017/09/07/amazon-schlaegt-profit-aus-hurrikan-irma-versand-und-preise-von-nestle-und-fiji-wasser-explodieren/

Hände hoch und her mit dem Wasser!

Na gut, ganz so martialisch geht der globale Wasserraub nicht von statten. Aber fast…

Der Weltfriedensdienst eV. hat für den Watch 2030-Report der deutschen Zvilgesellschaft den deutschen Wasserverbrauch begutachtet. Den lesenswerten Artikel findet Ihr hier:

Durst! Stoppt den Wasserraub!

Fazit: “Eine Weltwirtschaft, die kurzsichtig auf Wirtschaftswachstum und private Gewinne zielt und damit das Klima weiter anheizt, kann nicht nachhaltig sein.”

Ich hoffe das war nicht zuviel gespoilert und Ihr lest den Artikel trotzdem.

 

Frisches, klares, köstliches Trinkwasser unterwegs? Jetzt “Trinkwasser-Tankstelle” werden mit dem Refill Berlin-Projekt!

Es ist Sommer und Du bist durstig? Wie wäre es, wenn es zur Plastikflasche aus dem Supermarkt eine Alternative gäbe? Das Projekt Refill Berlin versucht genau dies zu verwirklichen: Gastronomie, Geschäfte und Privathaushalte, die mit einem Aufkleber signalisieren: Wir sind eine Leistungswasser-Tankstelle und Du kannst hier kostenlos Deine Wasserflasche auffüllen.

Infos zum Projekt und die Mitmach-Anleitung findest Du hier.

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